Zukunftschancen mit "Bio"


„Bio“ ist einer der drei Wachstumsmärkte im Lebensmittelbereich. Bio-Backwaren erzielen einen Umsatz von 300 Millionen Euro im Jahr. Dass das Bio-Segment in deutschen Handwerksbäckereien noch ausbaufähig und zukunftsträchtig ist, machen Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft deutlich: Erst fünf Prozent der in deutschen Bäckereien verkauften Brot- und Backwaren sind Öko-zertifiziert. Dagegen steht: Jeder zweite Bundesbürger kauft wenigstens gelegentlich Öko-Produkte. Bio-Backwaren stehen dabei mit zehn Prozent Umsatzanteil an dritter Stelle.

Wareneinsatz und Arbeitskosten von Bio-Backprodukten liegen laut Marktforschungsunternehmen GfK im Schnitt zwischen fünf und 15 Prozent über denen von konventionellen Backwaren.

Die Hälfte des Umsatzes mit Öko-Backwaren wird in Bayern und Baden-Württemberg erreicht. Das zeigt, dass das Potenzial im Norden noch bei weitem nicht ausgeschöpft ist.



„Bio“ und „Öko“ sind geschützte Begriffe. Wer Bio-Backwaren verkauft – auch als Teilsortiment – muss offiziell zertifiziert sein. Das ist Gesetz. Die Auflagen, die mit der Bio-Zertifizierung verbunden sind, betreffen die Rohstoffe, die Lagerung, die Back-Zusatzstoffe und Zutaten. Die Bio-Zertifizierung kostet rund 300 Euro im Jahr. Teilnehmer am Dinkelprojekt bekommen Unterstützung bei den Formalitäten zur Bio-Zertifizierung und bei der Vermarktung. Die Seminare, Schulungen und Betriebsberatungen werden zum Selbstkostenpreis durchgeführt.

Gut Rosenkrantz
Tel. 04321-9900
info@biodinkel-sh.de
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